Wohnraum durch Existenzzerstörung?

Ateliers und Gewerberäume in den Weddinger Gerichtshöfen gefährdet

Eingang-gerichsthoefeÜber 80 Künstler und ca.150 gewerbliche Mitarbeiter, die in den Gerichtshöfen arbeiten, müssen um ihre Existenz fürchten.

Die Gerichtshöfe sind über 100 Jahre alte Gewerbehöfe zwischen Gerichtsstraße und Wiesenstraße. Seit Anfang der 80er Jahre hat die GESOBAU als Eigentümerin auch Künstlern günstige Räume für ihre Ateliers verschafft. Auch heute noch existiert hier die für Berlin so typische Mischung aus Künstlerateliers, Werkstätten, Wohnungen und Handwerksbetrieben und die Gerichtshöfe sind eines der größten Kunstquartiere Deutschlands geworden. Weiterlesen

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Ehrung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

rosa-karl-elTraditionell ist die Ehrung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht mit einem stillen Gedenken auf dem Friedhof der Sozialisten in Berlin Friedrichsfelde auch ein Start in das politische Jahr.

Im Anschluss findet ab 14 Uhr im Kino Kosmos in der Karl-Marx-Allee 131a der politische Jahresauftakt der Partei der Europäischen Linken statt.

Weitere Informationen gibt es hier: Jahresauftakt EL

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Zwangsräumung und Obdachlosigkeit für die „B12“?

berlichingenstrasse-12Vorläufig haben die Hauseigentümer des Heims für Wohnungslose Berlichingenstr.12 in Moabit („B12“) keinerlei Gesprächsbereitschaft zur Beilegung des Mietkonflikts und zur Aufhebung ihrer Räumungsklage gezeigt, obwohl der frisch gewählte Bürgermeister von Dassel einen neuen Kompromissvorschlag gemacht hat.

Der Konflikt zwischen den Eigentümern einerseits und den Bewohnern, den Unterstützern und von Dassel andererseits verschärft sich zusehends, seit das Männerwohnheim zum 1.3.2016 gekündigt worden ist. Den Bewohnern, die im Haus geblieben sind, ist zwischenzeitlich sogar das Wasser abgestellt worden. Das Haus ist an einen neuen Betreiber vermietet worden, weil dieser  –  mit doppelter Rendite für die Eigentümer  –  Geflüchtete im Wohnheim unterbringen will. Weiterlesen

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STOP CETA & TTIP – Für einen gerechten Welthandel

ceta-ttip-17-09Die Berliner LINKE ruft alle ihre Mitglieder und Sympathisant*innen auf, an der Demonstration STOP CETA & TTIP – Für einen gerechten Welthandel

am 17. September, 12 Uhr
Treffpunkt: Alexanderplatz

teilzunehmen. Weiterlesen

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Weddinger Kinderfarm geräumt

Foto: Ralf Lutter

Foto: Ralf Lutter

Die vor 33 Jahren in der Luxemburger Straße gegründete und sehr beliebte Weddinger Kinderfarm ist von der Jugendstadträtin Sabine Smentek (SPD) gewaltsam geräumt worden. Dutzende Unterstützer, darunter auch Mitglieder der Linken, hatten sich mit Sprechchören und Sitzblockaden auf der Kinderfarm versammelt und das Gelände besetzt.  Aufgrund eines von der Jugendstadträtin erwirkten Räumungstitels ließ die Gerichtsvollzieherin jedoch die Schlösser der Tore aufbohren. Weiterlesen

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Vermieter in Moabit: „Wir empfehlen Ihnen den Auszug!“

Foto Zwinglistraße 36In der Moabiter Zwinglistraße 36 ist ein von der Hausverwaltung „Helvetica“ beauftragter „Mieterberater“ mit dieser Aufforderung über Monate durchs Haus gegangen. Seine Begründung: „Nach der Modernisierung können Sie sich das sowieso nicht mehr leisten!“

Den Mietern wurde der Auszug „empfohlen“, da sie mit circa eineinhalb Jahren Baustellenzeit rechnen müssten. Weiterlesen

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Milieuschutz in Wedding und Moabit – Einladung zum Gespräch

Die Berliner Mietergemeinschaft e.V. (Wedding) lädt ein zum Gespräch:

Milieuschutz

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Afrikanisches Viertel: Streit bei Straßenumbenennung

Ein Schmierenstück kolonialer Vergangenheitsbewältigung

2016_Straßenumbenennung 1Die Anwohner des Afrikanischen Viertels im Wedding reiben sich erstaunt die Augen. Sie lesen nämlich bei der CDU-geführten Initiative „Pro Afrikanisches Viertel“ (PAV), sie wolle hier erneut Straßennamen „umbenennen, ohne sie umzubenennen“.

Warum dieses? Im Afrikanischen Viertel gibt es einen jahrelangen Streit um die Überwindung des kolonialistischen Erbes, das sich immer noch in Straßen- oder Platznamen wie Lüderitzstraße oder Nachtigalplatz spiegelt. Denn Lüderitz war keineswegs bloß „Afrikaforscher“, wie es häufig heißt, sondern ließ mit illegalen Mitteln im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika Land nehmen, um es zur deutschen Kolonie zu machen. Weiterlesen

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GLASKASTEN Prinzenallee an Münchner Investor verkauft

Caroline Schroeck auf dem HochseilZukunft hängt an dünnem Seil

Weddings berühmtes historisches Ballhaus GLASKASTEN in der Prinzenallee 33 ist samt Wohnungen und Restaurant an den Münchner Investor Felsner (Firma Global Immoinvest) verkauft worden. Der Mietvertrag für die Nutzung wurde zum 31. Januar gekündigt. Weiterlesen

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Marode Bausubstanz der „Anna-Lindh-Schule“ im Wedding

Elterninitiative für überfällige Sanierung

RegenzimmerIn der größten Grundschule des Bezirks Mitte stinkt es seit geraumer Zeit gewaltig. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Neben tropfenden Decken in den Klassenräumen, undichten Fenstern und Schimmel an den Wänden sind auch die Toilettenrohre in so desolatem Zustand, dass selbst Flure und Klassenräume dieser Schule stinken.

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