Über uns

Das Bild im Kopfbereich unserer Website ist eine Fotocollage, die den Brunnen am Nettelbeckplatz zeigt.
Der Rote Wedding
Der Wedding wurde urkundlich bereits im 13. Jahrhundert erwähnt, wuchs besonders im 18. Und 19. Jahrhundert heran und wurde 1861 nach Berlin eingemeindet. Die traditionelle Bezeichnung Roter Wedding bekam der Berliner Bezirk wegen der Stärke von KPD und SPD in diesem Berliner Bezirk. Ein trauriges Kapitel war der Blut Mai von 1929. Wir haben davon in der „uffn wedding“ mai 08 berichtet.
In der Zeit des Faschismus haben Weddinger Kommunisten, Sozialdemokraten, Christen und parteilose humanistisch gesinnte Menschen aktiv Widerstand gegen dieses unmenschliche Regime geleistet. Stellvertretend seien hier Ella Trebe, Willi Bolien, Max-Josef-Metzger und Elise und Otto Hampel genannt.
Der Rote Wedding war bis 2001 ein eigenständiger Bezirk. Heute ist der Stadtteil Wedding mit 77.398 Einwohnern (Stand: 30. Juni 2011) der an Bevölkerung drittreichste Ortsteil (von sechs) des Bezirks Mitte. Er hat ein Durchschnittsalter von 38 bis 40 Jahren. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung im Wedding liegt bei 30 %, im Berliner Durchschnitt bei 13,7 %. Einen Migrationshintergrund haben 48,3 % der Bewohner im Wedding. (Stand: 30.06.2011)
Der Stadtteil Gesundbrunnen, früher zum Roten Wedding gehörig, ist mit 83.567 Einwohnern (Stand: 30. Juni 2011) der bevölkerungsreichste Ortsteil des Bezirks Mitte. Zudem ist er mit einem Durchschnittsalter von unter 38 Jahren in Berlin einer der Jüngsten. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung in Gesundbrunnen ist mit 33,95 % der höchste aller Ortsteile von Berlin. (Stand: 30.06.2011)

Und wer sind wir?
Unsere Basisorganisation mit heute um die 65 Mitglieder war bis 2001 eine eigenständige Bezirksorganisation der Linkspartei.PDS und hatte in der Prinz-Eugen-Straße seinen Sitz.
2008 sind wir in die Malplaquetstraße 12 umgezogen. In einen Laden, der von Mitgliedern und Förderern des Vereins LinksTreff Wedding e.V. finanziert wird. Im aktuellen Vorstand der BO Wedding sind Klemens, Karl, Rainer, Thomas S., Werner und Winne vertreten. Mit dem Zusammenschluss von PDS und WASG zur Partei DIE LINKE. änderte sich auch bei uns strukturell einiges. So gibt es weitere Basisorganisationen, wie die BO Gesundbrunnen, die ihren Namen vom gleichnamigen Stadtteil ableitet.
Der LinksTreff ist Montag bis Freitag von 16 bis 19 Uhr geöffnet. An jedem Mittwoch im Monat leisten Anwälte kostenlose Beratung und Hilfe zu Hartz IV/Schuldnerfragen sowie Wohnung/Miete/Migration in der Zeit von 17 bis 19 Uhr.

Unser Credo
Uns sind alle Menschen willkommen, die für eine demokratische, sozial gerechte, friedliebende und tolerante Gesellschaft eintreten. Eine solche Gesellschaft setzt voraus, dass der Mensch immer vor Profiten steht. Nur dadurch ist zu erreichen, dass die eigentliche Grundlage für die Existenz der Menschheit, der „Blaue Planet“, vor Zerstörung bewahrt und geschützt werden kann.
Um es mal mit Marx zu sagen: „Selbst eine ganze Gesellschaft, eine Nation, ja alle gleichzeitigen Gesellschaften zusammengenommen, sind nicht Eigentümer der Erde. Sie sind nur ihre Besitzer, ihre Nutznießer, und haben sie als boni patres (gute Familienväter) der nachfolgenden Generation verbessert zu hinterlassen.“(Kapitel III, MEW 25/784)

3 Antworten auf Über uns

  1. Raik sagt:

    Hallo Weddinger, wir sind eine BO in Prenzlauer Berg und auf der Suche nach Kontakten zur Basis in den Westbezirken, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Da Ihr uns doch recht aktiv erscheint, wäre das eine Möglichkeit der innerparteilichen Kommunikation auf lokaler und unterer Ebene.Ich hoffe, ich habe Eure Aufmerksamkeit geweckt..Liebe Grüße Raik P.S. Infos auf unserer Websitehttp://bovalentin.wordpress.com/

  2. Hallo zusammen,

    in Eurer Selbstdarstellung finde ich, dass Ihr Euch über Mitglieds- u.
    Förderbeiträge finanziert, um einen Treff für linke Politik u. gelebte
    Solidarität in Form v Sozialberatung u Lebenshilfe, wie PC-Probleme anzubieten.

    In Köln gibt es eine zieml gute Erwebslosenstruktur, der es aber nicht gelingt, eigene Räume anzumieten/zu betreiben; da seid Ihr mit dem Linkstreff auf e.V.-Basis in Berlin besser aufgestellt.

    Wir tagen bei befreundeten Organisationen o. i.d. Räumen v. Bürger
    häusern bzw. -zentren, was immer schwieriger wird, da diese d. Dik-
    tat d. Haushaltskosulidierung unterliegen, wonach seit über zehn Pauschalkürzungen v 10 – 15% jährl. d Regel ist, diese dann ihre Räumlichkeiten immer öfter an zahlungskräftige NachfragerInnen vergeben, so dass wir dann das Nachsehen haben.

    Mich würde interssieren, ob Ihr m.d. Finanzierung durch Mitglieds u.
    Förderbeiträge ausreichend Gelder generiert, so dass Ihr d Kosten f.d. Miete/Betrieb des Linkstreffes gedeckt bekommt oder ob Ihr andere Initiativen o. Gruppen hinzunehmt, die sich durch Miete d Räu
    me daran beteiligen.

    Wer sich berufen fühlt, kann auf dieser Seite im Kommentar ja mal kurz schildern, wie Ihr das macht, damit wir uns da in Köln was ab-
    gucken können; v. Berlin lernen,heißt dann i.d. Fall, siegen lernen!

    solidar. Grüße Hannelore

  3. Dagmar Ganswindt sagt:

    Ich wünsche Frohe Festtag und einen guten Rutsch ins Neues Jahr

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